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Hannover ist die Hauptstadt des 1946 gegründeten Landes Niedersachsen. Die an der
Leine gelegene Stadt hat rund 520.000 Einwohner. Sie gehört zur Region Hannover,
einem Kommunalverband besonderer Art, und ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen.
Hannover war Hauptstadt des gleichnamigen Landes und ab 1866 Hauptstadt der preußischen
Provinz Hannover. Die Stadt ist heute eine weltweit bedeutende Messestadt. Ihre günstige
Entwicklung verdankt die Stadt ihrer Lage am Schnittpunkt wichtiger nationaler und
europäischer Verkehrswege. Ende des 20. Jahrhunderts besann sich Hannover zunehmend
auf seinen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) und präsentiert
sich als Leibniz-Stadt. Hannover liegt im Tal der Leine am Übergang zwischen dem
niedersächsischen Bergland und dem norddeutschen Flachland. Im Südwesten der Stadt
grenzen die Ausläufer des Weserberglandes mit ackerbaulich fruchtbaren Lössböden,
im Norden die sandigen und moorigen Geestlandschaften der Burgdorf-Peiner- und Hannoversche
Moorgeest an das Stadtgebiet. Die Lage mit seinen naturräumlichen und verkehrsgeographischen
Voraussetzungen bot Hannover günstige Möglichkeiten zur Entwicklung vom mittelalterlichen
Dorf zur Großstadt. Im Mittelalter passierte ein bedeutender Nord-Süd-Handelsweg,
der durch das Leinetal führte, die Ortsstelle an einer Flussfurt. Im 19. Jahrhundert
folgte die Eisenbahn diesem Verlauf und durch den Bau des Mittellandkanals als Ost-West-Verbindung
im 20. Jahrhundert lag Hannover am Kreuzungspunkt dieser wichtigen Verkehrstrassen.
Gleiches gilt für den Straßenverkehr durch den Schnittpunkt von A 2 und A 7 nahe
Hannover (siehe auch unter Verkehr). Über 11 Prozent des etwa 200 km² großen Stadtgebietes
sind öffentliche Grünflächen, weshalb Hannover auch als Großstadt im Grünen bezeichnet
wird. Der zentrumsnahe Stadtwald Eilenriede hat allein eine Größe von 650 Hektar.
Südlich des Stadtzentrums befindet sich der Maschsee, ein circa 78 Hektar großer
künstlich angelegter See ohne natürlichen Zu- und Ablauf. Von Süden her kommend fließt
die Leine durch Hannover nordwestlich in Richtung Aller. In Höhe des Maschsees wird
über den Schnellen Graben Leinewasser zur Ihme geleitet. Das dortige Wehr dient neben
der Regulierung des Wasserstandes auch der Stromerzeugung. Die Ihme ist ein kleiner
Bach, der aus dem Calenberger Land kommt. Durch die Zuleitung von Leinewasser wird
sie zum Fluss, der sich nach wenigen Kilometern wieder mit der Leine vereinigt. Ab
hier ist die Leine schiffbar. In Limmer mündet die Fösse in die Leine. Benachbarte
Großstädte sind Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg, Bielefeld, Paderborn und Bremen.
Nord- und Ostseeküste liegen in etwa gleich weit von Hannover entfernt. Hannover
ist nach Bremen die zweitgrößte Stadt in Nordwestdeutschland.
Quelle: Wikipedia 13.12.08